Es begann mit einem Ende

»Jupiter und ich« – ein Bekenntnisbuch des heute 85-jährigen lyrischen Baritons Dietrich Fischer-Dieskau

  • Von Martin Hatzius
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Dass es sich bei der jüngsten Publikation Dietrich Fischer-Dieskaus selbstverständlich um eine autobiografische Schrift handelt, verrät bereits ihr Titel: »Jupiter und ich«. Aussagekräftiger aber als das Wort »ich« ist dessen Position im Gefüge; es ist nachgestellt: »und ich«. Bezugspunkt ist ein göttlicher Planet, um den das Ich mondgleich kreist.

Wer ist dieser Gott? Es ist Wilhelm Furtwängler, »dessen Beinamen ›Jupiter‹ ich längst von anderer Seite vernommen und als recht passend in meiner Vorstellung von ihm übernommen hatte«, wie Fischer-Dieskau über sein junges Selbst schreibt, das 1950 erstmals – und gleich nachhaltig – mit dem Maestro in Verbindung trat. »Jupiter und ich« ist eine anekdotische Reihung von Erinnerungen an jene (so der Untertitel:) »Begegnungen mit Furtwängler«, die den Sänger lebenslang prägten. Und es ist mehr als dies: Es ist Bekenntnis zu einem Musik-Ideal, dessen letzten Repräsentan...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 951 Wörter (6477 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.