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Suizidserie in Shenzhen

Peking (dpa/ND). Die Serie von Selbstmorden beim weltweit größten Elektronikhersteller Foxconn reißt nicht ab. Ein weiterer Beschäftigter in dem Werk im südchinesischen Shenzhen sprang in den Tod. Zudem unternahm ein Mitarbeiter am Donnerstag einen Suizidversuch, indem er sich die Pulsadern aufschnitt, wie die Nachrichtenagentur Xinhua meldete. Er konnte gerettet werden. Der jüngste Todessprung ereignete sich wenige Stunden nachdem der Vorsitzende des taiwanesischen Mutterkonzerns, Terry Kuo, mit einer Gruppe von Journalisten die Fabrik besucht hatte. Es war der zehnte tödliche Vorfall dieser Art in der Fabrik seit Jahresanfang. Experten verwiesen als mögliche Ursachen auf Arbeitsdruck, ein mangelndes soziales Netz, Isolation und Ausweglosigkeit vieler schlecht bezahlter Wanderarbeiter.

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