Der ein X für ein U vormacht

In Dortmund stellt der Filmemacher Adolf Winkelmann sein Projekt »Fliegende Bilder« vor

  • Von Lutz Debus
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.

Adolf Winkelmann (64) ist Regisseur, Filmproduzent und Professor für Film-Design an der Fachhochschule Dortmund. Berühmt wurden seine Filme »Die Abfahrer« (1978), »Jede Menge Kohle« 1981, »Nordkurve« 1991 und sein Fernsehfilm »Contergan« (2007). Mit seinem Projekt »Fliegende Bilder« stattet Winkelmann die Turmflächen, das Foyer und das Treppenhaus von »U – Zentrum für Kunst und Kreativität« mit Videoinstallationen aus. Das Dortmunder U wurde 1926/27 als erstes Hochhaus in Dortmund gebaut. Bis 1994 braute die Union-Brauerei in dem Gebäude Bier. In diesem Jahr wird in dem Dortmunder U das Zentrum für Kunst und Kreativität eröffnet.

Förmlich eingegraben habe er sich, sagt er und lacht. In seinem Filmstudio im Dortmunder Westen herrscht nächtliche Dunkelheit, während draußen der Frühling mit Gezwitscher und Blütenpracht tobt. An etlichen Computerbildschirmen sitzen seine Mitarbeiter wie auf der Kommandobrücke eines Raumschiffs. Adolf Winkelmann, so scheint es, hat für die Wirklichkeit keine Zeit mehr. Er muss sie abbilden. »Kunst am Bau nannte man das früher«, sagt der Filmemacher mit leicht spöttischem Unterton und deutet auf die knapp vier Meter hohe Nachbildung vom Dortmunder U. Das Türmchen in der riesigen Halle des Studios sieht aus wie ein etwas groß geratenes Kinderspielzeug. Viele Monate fieberte Adolf Winkelmann der Realisierung seiner Idee entgegen.

Seit Freitag erstrahlt der wirkliche, ausgewachsene Turm, eingekleidet mit speziell angefertigten jalousieartigen Lamellengittern, die mit farbigen Leuchtdioden ausgestattet sind. Adolf Winkelmann, der anderth...

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