Hendrik Lasch, Dresden 29.05.2010 / Inland

Bündnis will den Rasenmäher stoppen

Widerstand gegen Sozialkürzungen in Sachsen

In Sachsen hat sich ein landesweites Bündnis gegen Sozialabbau gegründet, das sich nicht nur gegen die harten Sparmaßnahmen der CDU/FDP-Regierung wehren, sondern auch Ideen für eine sozialere Gesellschaft entwickeln will.

Die Nervosität in Sachsens Union scheint beachtlich zu sein: Bereits einige Stunden, bevor ein neues, landesweites Bündnis gegen Sozialabbau auch nur gegründet worden war, giftete der CDU-Landtagsabgeordnete Alexander Krauß in einer Pressemitteilung, es handle sich nur um ein »Bündnis der Besitzstandswahrer«. In dem Hörsaal der Evangelischen Hochschule für soziale Arbeit, wo sich zur ersten Versammlung des Bündnisses über 100 Vertreter von Gewerkschaften, Sozial- und Wohlfahrtsverbänden, Jugendvereinen sowie Studenten getroffen hatten, sorgte das Pamphlet für gemischte Reaktionen, die von Ärger und Enttäuschung bis zu Befriedigung reichten: Man nehme, sagt Organisator Björn Redmann, den Zusammenschluss offenbar sehr ernst.

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