Die erste Adresse

Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki wird neunzig Jahre alt

  • Von Klaus Bellin
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Mit eigener Büste Fotos: dpa

Er ist eine Instanz, die oberste. Noch nie hat es ein Kritiker in Deutschland so weit gebracht. Alfred Kerr war berühmt, umstritten, gefürchtet. Wer sich in Berlin fürs Theater interessierte, schlug morgens die Zeitung auf und las voller Erwartung sein Urteil über die abendliche Premiere. Es waren sehr viele. Andere wussten kaum, wer er ist. Bei Marcel Reich-Ranicki ist alles anders.

Mit seinem Namen, seinem Gesicht, seiner Stimme ist auch vertraut, wer an Büchern achtlos vorbei geht. Wer noch nie einen Blick in die FAZ warf. Wem das ganze Rezensionswesen schnuppe ist. Er ist der Mann, der aus der Literaturkritik ein Ereignis machte und der ein Star wurde, ein Star dank des Fernsehens und seiner Art, sich strotzend vor Selbstbewusstsein ins Bild zu setzen.

Reich-Ranicki war jahrzehntelang der Fürchterliche, der Wüterich der deutschen Literaturkritik. Friedrich Dürrenmatt, der sich auch malend betätigte, zeichnete ihn hoch über den Köpfen...

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Das Blättchen Heft 19/18