Versäumnisse beim Wohnungsbau

Staatlicher Rückzug sorgt in Deutschland für Knappheit, die Finanzinvestoren anlockt

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

An bezahlbarem Wohnraum mangelt es in vielen Regionen Deutschlands, seit sich der Staat aus dem sozialen Wohnungsbau verabschiedet hat. Gleichzeitig zieht es Spekulanten in die Bundesrepublik.

Nach Jahren des Stillstandes strebt wieder ein großes Wohnungsunternehmen an die Börse. Auch wenn die GSW Immobilien AG diesen Schritt wegen des schwierigen Marktumfeldes erst einmal verschoben hat, wächst wieder das Interesse von Finanzinvestoren an Wohnungen in Deutschland. Dabei hat die Bundesrepublik im internationalen Vergleich beim Wohnungsbau die rote Laterne inne.

Doch es ist gerade dieser Mangel an Wohnungen, der Spekulanten anzieht. 2008 und 2009 wurden jeweils nur noch rund 60 000 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern neu erbaut. Die Bauaktivitäten zwischen Flensburg und Füssen sind damit auf einem neuen Nachkriegstief angelangt. Und eine Besserung ist nicht in Sicht. »Die Schere zwischen dem Bedarf an neuen Wohnungen und dem Neubau klafft immer weiter auseinander«, kritisiert der Immobilienverband IVD. Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung sieht einen Neubaubedarf von 400 000 Wohnungen pro Jahr, auch als Ersatz für abgerisse...

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