Volkssolidarität im Wandel

Wohlfahrtsverband veröffentlichte am Dienstag seine »Sozialbilanz 2009«

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Ostdeutschlands größter Wohlfahrts- und Sozialverband hat in den letzten Jahren seinen Aufgabenbereich konsequent erweitert. Mittlerweile betreuen die Verbandsangestellten genauso viele Kinder wie pflegebedürftige Alte. Trotzdem bleiben Senioren nach wie vor Zielgruppe Nummer eins.

Im 65. Jahr seines Bestehens sieht sich der Wohlfahrts- und Sozialverband Volkssolidarität stabilisiert. »Der Mitgliederrückgang konnte abgebremst werden«, betonte Verbandspräsident Gunnar Winkler auf einer Pressekonferenz am Dienstag in Berlin. Mehr als 11 000 Neumitglieder seien 2009 für Ostdeutschlands größten Sozialverband hinzugewonnen worden, freute sich Winkler. Allerdings sank die Gesamtmitgliederzahl im vergangenen Jahr von 288 000 auf 276 000. »Wir haben viele Abgänge durch Tod zu beklagen, die durch die Neuaufnahmen nicht auszugleichen sind«, erläuterte Geschäftsführer Bernd Niederland die Zahlen der »Sozialbilanz 2009« seines Verbandes. Längst hat die Volkssolidarität auf die demografischen Herausforderungen reagiert und ihr Tätigkeitsfeld erweitert. »Derzeit betreuen die Verbandsmitarbeiter gen...


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