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»Wir hoffen auf ein Ende der Blockade«

Aktivist der Free-Gaza-Bewegung verfolgte israelischen Überfall auf Hilfskonvoi über Internet

Die Fahrt der »Freedom Flotilla« mit Hilfsgütern für die palästinensische Bevölkerung im Gaza-Streifen wurde auch von den Organisatoren des Konvois in Zypern und in den USA stetig verfolgt. In Washington hielt der US-Libanese Ramzi Kysia, einer der führenden Mitarbeiter der Free-Gaza-Bewegung, Kontakt zu den Schiffen. Für ND sprach mit ihm Harald Neuber über den Überfall der israelischen Armee am Montag auf die Schiffe und die Folgen für die Friedensbewegung.

ND: Sie haben die Geschehnisse in der Nacht zum Montag von Washington aus verfolgt. Wie haben Sie die dramatischen Momente des Überfalls erlebt?
Kysia: Ich gehöre den Organisatoren der Free-Gaza-Bewegung an. Auch wenn ich dieses Mal nicht an dem Schiffskonvoi teilnehmen konnte, habe ich zahlreiche Aktionen mitorganisiert. So auch diese »Freedom Flotilla« aus sechs Schiffen. Ich saß vor meinem Computer und habe eine installierte Liveübertragung über Internet verfolgt. So bekam ich den israelischen Angriff in Echtzeit mit. Natürlich war ich erschüttert über das, was ich sah – bis die Verbindung abbrach.

Welche Informationen haben Sie über die Opfer der Militäraktion?
Wir wissen noch immer nicht, wer ermordet wurde und wie viele Friedensaktivisten bei dem Überfall verletzt wurden. Auch wenn nun immer mehr Gefangene freikommen, wurden sie zunächst isoliert. Selbst unser Anwalt in Gaza bekam keinen Zugang zu ihnen. Wir Organisatoren d...


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