Von nichts kommt nichts

  • Von Ina Beyer
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Seit Jahren bleibt er unverändert bei 23 Prozent: Der »gender pay gap« – die Einkommenslücke zwischen den Geschlechtern. Jedes Jahr aufs Neue verlautbart, von den Gewerkschaften und breiten Teilen der Öffentlichkeit kritisiert, von der Politik dagegen offenbar ignoriert, erweist er sich als zähe Masse.

Dabei würde es nicht einmal darum gehen, die Gründe für den gap erst noch ausfindig zu machen: Familienbedingte Auszeiten, der hohe Anteil von Frauen in Niedriglohnjobs und Teilzeit, die geringe (ökonomische) Anerkennung ihrer Arbeitsleistung sowie ihr Fehlen in Führungspositionen sind bekannte Ursachen.

Deutschland belegt im EU-Vergleich den viertletzten Platz. Nur...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.