Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

REWE kündigt Betriebsrat

Gewerkschafter offenbar ein »Dorn im Auge«

Die REWE-Markt GmbH kündigte in Hessen fristlos das bestehende Arbeitsverhältnis mit einem Betriebsrat. In dem Kündigungsschreiben vom Dienstag werden keine Gründe genannt. »Zweifellos gehört Jürgen Boguschewski zu den aktivsten Gewerkschaftern im Lager Gernsheim«, erklärt dazu der Fachbereich Handel im ver.di-Bezirk Südhessen. Bereits im Oktober 2009 versuchte der REWE-Konzern, das Betriebsratsmitglied zu kündigen. »Für Arbeitgeber sind engagierte Betriebsräte meistens unbequeme Menschen«, sagte Gewerkschaftssekretär Horst Gobrecht gegenüber ND. Ver.di strengt wegen Behinderung der Betriebsratsarbeit eine einstweilige Verfügung und eine Kündigungsschutzklage an. Der gekündigte Gewerkschafter hatte im September 2009 einen Streik unterstützt, der die Auslieferung von Waren an REWE-Märkte spürbar verzögerte. Bei der Betriebsratswahl vor zwei Wochen wurde er mit großer Stimmenzahl wiedergewählt. ND

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung
  • Lastschrift

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln