Dieter Hanisch, Kiel 04.06.2010 / Bildung und Wissenschaft

Bildung am Abgrund

Kiel: Schwarz-gelbe Kürzungspläne sorgen für Aufruhr

Betrachtet man das Portfolio schleswig-holsteinischer Regierungspolitik in Sachen Bildung, Wissenschaft und Forschung, ist daraus eher ein rückwärtsgewandter als ein zukunftsweisender Kurs erkennbar. Die schwarz-gelbe Koalition versteckt sich hinter Sparzwängen wie Schuldenbremse und bringt Eltern, Schüler, Lehrer, Studierende, Wissenschaftler, kommunale Spitzenvertreter, Fachverbände und die Opposition gegen sich auf.

Rund 2000 Schüler sind dieser Tage in Kiel auf die Straße gegangen. Mehrere tausend Lehrer beteiligten sich gestern an einem Streik. In Flensburg und Lübeck sind die Hochschulstandorte in Aufruhr, um sich gegen existenzbedrohende Einschnitte zu wehren. Privatisierungsabsichten des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein rufen ver.di auf den Plan. Elternvertretungen sind wütend, weil das dritte gebührenfreie Kita-Jahr nach zwölf Monaten Bestand wieder einkassiert und die Schülerbeförderungskosten aus dem öffentlichen Leistungskatalog gestrichen werden sollen.

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