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Gestorben, um Leben zu retten

Vor 75 Jahren wurde Fiete Schulz von den Nazis ermordet

  • Von Oliver Matz
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Am 6. Juni 1935 wurde der Kommunist Fritz Karl Franz (Fiete) Schulze, geboren 1894, von den Nazis in Hamburg enthauptet. Während in der DDR zahlreiche Schulen, Straßen und sogar ein Schiff nach ihm benannt waren, ist er heute in der Öffentlichkeit des wiedervereinigten Deutschland weitgehend vergessen.

Am 16. April 1933 war er nach einer Denunziation in seinem illegalen Hamburger Quartier festgenommen worden. Eines der Kommandos zur besonderen Verfügung (KzbV) brachte ihn in das Untersuchungsgefängnis Hamburg am Holstenglacis. Dort wurde er während seiner zweijährigen Haft zusammen mit seinen ebenfalls verhafteten Genossen bestialischen Folterungen unterworfen.

Als Leiter des von der KPD organisierten Massenwiderstands gegen den SA-Terror war Fiete Schulze ab Herbst 1932 verantwortlich für die Abwehraktionen der Antifaschistischen Aktion. Er war ein begeisternder Redner und ungemein populär innerhalb der Arbeiterschaft. Die Staatsanwal...


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