Volkmar Draeger 07.06.2010 / Berlin / Brandenburg

Durchschmerzung des Daseins

Jüdisches Museum ehrt »Flucht und Verwandlung. Nelly Sachs, Schriftstellerin, Berlin/Stockholm«

Nelly Sachs' schwedischer Pass, 1960

Sie wolle hinter ihrem Werk verschwinden, anonym bleiben, »nur eine Stimme, ein Seufzer für die, die lauschen wollen« sein, erbat Nelly Sachs scheu in einem Brief von 1959. So wirft ihre Worte ein Projektor am Eingang der Ausstellung an die Wand. Denn geschrieben im Exil, klärt ein anderer Brief, habe sie des Nachts, wenn die kranke Mutter schlief: Das zwang ihr »immer im Angesicht der Leidenden die Worte auf, die dann später meine Gedichte und dramatischen Versuche hießen«.

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