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Längere Laufzeiten für AKW als Brücke?

DIW-Studie sieht Problem vor allem bei Kohle

  • Von Steffen Schmidt
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Die Bundesregierung ist auf Kollisionskurs: Sie will die Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke verlängern, egal ob sie dazu die Zustimmung des Bundesrats bekommt oder nicht. Da kommt ein Gutachten aus dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW) wie gerufen, das die AKW als Brücke in die erneuerbare Energiezukunft preist.

Spätestens im Jahre 2040 sieht DIW-Energieexperte Thure Traber das letzte deutsche AKW vom Netz gehen. Doch bis dahin, da ist er sich mit seiner Chefin Claudia Kemfert einig, werde man den Atomstrom noch brauchen, um den störungsfreien Übergang zu einer kompletten Stromversorgung aus erneuerbaren Quellen zu schaffen. Denn, so das zentrale Argument der im aktuellen DIW-Wochenbericht vorgelegten Studie, die Mehrzahl der derzeit laufenden Kohlekraftwerke würde etwa dann das planmäßige Ende ihrer Lebensdauer erreichen, wenn laut Atomkonsens auch die letzten AKW abgeschaltet werden müssten. Der entscheidende energiepolitische Konflikt bestehe nicht zwischen Erneuerbaren und Atomkraft, sondern zwischen K...


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