Keine Ruhe in Kurdistan

Demonstrationen und Luftangriffe im irakisch-türkischen Grenzgebiet

  • Von Martin Dolzer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die türkische Luftwaffe hat am Montag Stellungen der Arbeiterpartei Kurdistans in Nordirak bombardiert. Erst am Sonntag hatte der Präsident der autonomen Kurdenprovinzen in Nordirak, Massud Barsani, eine Türkei-Reise beendet.

Die völkerrechtswidrige Operation der türkischen Luftwaffe soll die Gebirgsregion Hakurk unweit der türkischen Grenze betroffen haben. In den kurdisch-türkischen Regionen dauern unterdessen Kämpfe zwischen den türkischen Streitkräften und der Kämpfern der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) an. In diesem Zusammenhang wird immer wieder von gewalttätigen Übergriffen durch Soldaten und Sondereinheiten – Özel-Teams – auf Dörfer berichtet.

In der gesamten Türkei demonstrierten seit Ende letzter Woche mehrere zehntausend Menschen für Frieden und gegen staatliche Repression. In der Provinz Sirnak, nahe der Grenze zu Irak kam dabei der 14-jährige Firat Basan ums Leben. Ein Panzerwagen der Polizei rammte den Jungen mit erhöhter Geschwindigkeit und schleuderte ihn meterweit durch die Luft. Er erlag seinen Verletzungen im Krankenhaus. Daraufhin kam es zu aufstandsähnlichen Demonstrationen.

Bei einer von der kurdischen Demokratischen Frieden...

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