Der verkaufte Traum

Ich, Tomek - von Robert Glinski

  • Von Gunnar Decker
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.
Filip Garbacz als Tomek

Seinen Traum verteidigt er lange. Aber was heißt das, wenn man gerade fünfzehn Jahre alt ist? Tomek lebt an der deutsch-polnischen Grenze. Sein Vater ist Trainer einer Fußballmannschaft – aber Tomek ist immer der erste, der von ihm ausgewechselt wird. Für Fußball fehlt es ihm an Ehrgeiz. Er träumt von einem Observatorium in seiner Schule. Aber dort hat man kein Geld für so etwas. Auch der Priester der Gemeinde versteht nicht, warum er in seiner Kirche eine Kollekte für ein Fernrohr veranstalten soll. Und so bleibt nur einer seiner Lehrer (in einer Gastrolle: Rolf Hoppe), der versteht, warum das Observatorium so wichtig für Tomek ist. In einigen Wochen kann man den Merkur am Himmel beobachten. Und dennoch, die Nähe zur deutschen Grenze, wenn man auf der ärmeren – also polnischen – Seite wohnt, macht ungeduldig. Für die Träume ist das schlecht, wenn man sie wie Tomek so eng mit etwas verbindet, das Geld kostet. Geld, da...


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