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Konferenz verurteilt Israel

Angriff auf Gaza-Konvoi sei ein Rechtsverstoß

Istanbul (AFP/ND). Auf einer regionalen Sicherheitskonferenz in Istanbul ist Israel von 21 Teilnehmern für den Angriff auf eine Hilfslieferung für den Gaza-Streifen verurteilt worden.

Sämtliche Teilnehmer der Tagung, mit Ausnahme von Israel selbst, verurteilten das Vorgehen des israelischen Militärkommandos gegen pro-palästinensische Aktivisten, bei dem Ende Mai neun Menschen ums Leben kamen. Die Erstürmung des kleinen Schiffsverbands in internationalen Gewässern wurde als ein »eklatanter Verstoß« gegen internationales Recht gebrandmarkt.

Zu der regionalen Konferenz über Zusammenarbeit und vertrauensbildende Maßnahmen in Asien waren unter anderen Irans Staatschef Mahmud Ahmadinedschad und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas an den Bosporus gereist. Israel war auf der Tagung lediglich mit seinem Botschafter in der Türkei vertreten.

Die USA und die Vereinten Nationen erneuerten unterdessen ihre Forderung nach einer internationalen Untersuchung des israelischen Militäreinsatzes vom 31. Mai. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon erachte eine glaubhafte internationale Beteiligung an einer schnellen und transparenten Untersuchung für unerlässlich, sagte ein UNO-Sprecher in New York. In Washington erklärte Außenamtssprecher Philip Crowley, um die Glaubhaftigkeit einer solchen Untersuchung zu gewährleisten und damit die gegenwärtige Krise zu überwinden, sei eine internationale Beteiligung notwendig.

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