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Der Wanderfalke ist wieder da

Neuansiedlung im Nordosten abgeschlossen

  • Von Antje Scherer, dpa
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Langsam wird der Wanderfalke in Brandenburg und auch in Mecklenburg-Vorpommern wieder heimisch. In den weiten Wäldern beider Länder brüteten nach Angaben von Tierschützern wieder rund 30 Paare.

Ab zum Wiegen: Ein Jungtier aus einem Wanderfalkennest am Roten Rathaus in Berlin

Rheinsberg. In den 1950er Jahren jagte er noch überall in Deutschland: der baumbrütende Wanderfalke (Falco peregrinus). Dann wurden dem Greifvogel in den 70er Jahren neuartige Pestizide zum Verhängnis und die vormals große Population starb komplett aus. Dass heute in Brandenburg und Mecklenburg wieder 32 Paare brüten, ist der landesübergreifenden Zusammenarbeit von Naturschützern, Förstern und Behörden zu verdanken. Der Bestand gilt als einmalig in Mitteleuropa.

1990 wilderten der Arbeitskreis Wanderfalkenschutz und die Naturschutzstation Woblitz (heute Landesumweltamt Brandenburg) im Norden Brandenburgs die ersten drei Wanderfalken aus, die aus einer Gefangenenzucht sta...


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