Jürgen Amendt 10.06.2010 / Inland
Vertreter des Bundes und der Länder beim dritten Bildungsgipfel

Angela und die Länderfürsten

In Zeiten der Krise ist auch das Ziel höherer Bildungsinvestitionen in Gefahr

Bereits zum dritten Mal trifft sich heute Angela Merkel mit Vertretern der Länder zum Bildungsgipfel. Angesichts der Wirtschaftskrise und der Sparpolitik der Bundesregierung wird es allerdings bei politischen Lippenbekenntnissen bleiben.

Es war eines der zentralen Versprechen des Duos Merkel/Schavan: Die öffentlichen Ausgaben für Bildung und Forschung sollen bis 2015 auf zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gesteigert werden, mehr als zwei Drittel davon – sieben Prozent des BIP – sollen allein auf den Bildungssektor entfallen. Das ist ein ambitioniertes Ziel, wenn man bedenkt, dass noch vor einigen Jahren der Anteil der Bildungsausgaben am BIP kaum fünf Prozent betrug und damit unterhalb des Durchschnitts anderer Industrieländer lag.

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