Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Bohren unter Wasser

In der Tiefsee verhält sich freiwerdendes Öl anders

  • Von Johannes Wagemann, dpa
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Aus tausenden Metern Tiefe wird weltweit Öl gefördert – doch wann ist für die »Bohrstangen« das Ende erreicht? Mehr als zehn Kilometer tief sind sie bereits in die Erde vorgestoßen. Die Ölpest am Golf von Mexiko lässt Fragen nach dem Risiko der weltweiten »Exploration«, wie die Fachwelt die Suche nach Vorkommen nennt, laut werden.

Im Golf von Mexiko gab es nach ersten Erkenntnissen nicht nur ein Technikproblem – möglicherweise führte auch menschliches Versagen zur Explosion der Plattform. Matthias Reich, Professor für Bohrtechnik an der Technischen Universität Bergakademie im sächsischen Freiberg, ist jedenfalls überzeugt, dass die Erdölförderung technisch weiter ausgereizt werden kann – auch tief unter Wasser.

So sollen mit moderner Bohrtechnik große Ölfelder wie das vor zwei Jahren vor der Atlantikküste Brasiliens gefundene »Carioca« erschlossen werden. Die erhofften Milliarden Barrel Öl vor der Küste des Bundesstaate...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.