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Franzosen müssen bald länger ran

Rechtsregierung präsentiert Eckpunkte ihrer Rentenreform

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In Frankreich werden Arbeitnehmer demnächst bis 62 arbeiten gehen müssen. Das ist einer der Eckpunkte des Reformpaketes der Sarkozy-Regierung. Gewerkschaften und Opposition kündigten Proteste an.

Der französische Arbeitsminister Eric Woerth stellte am Mittwoch in Paris die wesentlichen Elemente der Rentenreform der Rechtsregierung vor. Sie waren am Morgen durch den Ministerrat beschlossen worden, nachdem noch am Abend zuvor im Elyséepalast Präsident Nicolas Sarkozy in einigen strittigen Punkten endgültige Entscheidungen fällte. Nun wird ein Gesetzentwurf vorbereitet, der schon in der nächsten Woche dem Parlament zugeleitet wird.

Die linke Opposition und die Gewerkschaften werden damit vor vollendete Tatsachen gestellt. Sie können nur noch bis Freitag Änderungsvorschläge machen. Danach bleibt lediglich die Debatte im Parlament, wo aber die rechte Einheitspartei UMP über eine so erdrückende Mehrheit verfügt, dass sie jeden Text verabschieden kann.

Wichtigster Reformpunkt ist die Angebung des Rentenalters von 60 auf 62 Jahre. Die Änderung setzt Mitte 2011 ein und macht pro Jahr vier ...


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