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Eine Partei erledigt sich selbst

Nach der Entmachtung des Vorsitzenden der DVU tritt auch sein Stellvertreter zurück

  • Von Anna Gärtner
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Keine Mitglieder, kein Geld, keine Führung: Um die DVU ist es nach den gescheiterten Fusionsplänen mit der NPD äußerst schlecht bestellt. Nach dem Ausschluss des Vorsitzenden Faust hat sein Vertreter alle Ämter niedergelegt.

Etwas ganz Schlimmes muss über die DVU gekommen sein. Von einem »Intrigenspiel«, das in der »zuvor so ruhigen und friedlichen DVU« vonstatten gehe, berichtete Matthias Faust in der Stellungnahme nach seiner Entmachtung als Bundesvorsitzender. Von einer »den Kampf um die deutsche Sache schädigenden Lager-Entwicklung«, die er »bis zum Februar 2009 nicht für möglich gehalten hätte«, schreibt Hans-Otto Weidenbach. Der Bremer Landesvorsitzende und Vizevorsitzender der Bundespartei teilte dem Vorstand Mitte der Woche seinen Rücktritt von allen Parteiämtern mit, angeblich aus gesundheitlichen Gründen.

Schon die Form der Informationsübermittlung lässt Zersetzungstendenzen in der Partei erahnen. Während auf der Website der DVU mit Ingmar Knop ein weiterer Parteivize ein flammendes Plädoyer für die Zusammenlegung mit der NPD halten darf (»Ja, ich will!«), finden sich die Nachrichten über die Abgänge von Weidenbach und dem hessischen Landesvorsitz...


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