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Gaza-Blockade soll durchlässiger werden

Zustimmung und Skepsis nach dem Beschluss des israelischen Sicherheitskabinetts

Es ist nicht das geforderte Ende der Blockade, aber ein Schritt in diese Richtung. Zweieinhalb Wochen nach der weltweit verurteilten Erstürmung eines Hilfskonvois für die Menschen im Gaza-Streifen hat Israel eine Lockerung der Sanktionen beschlossen.    

Jerusalem/Gaza (Agenturen/ND). Der internationale Druck zeigt Wirkung: Israel will die vor drei Jahren verhängte Blockade des Gaza-Streifens erheblich lockern. Das Sicherheitskabinett um Ministerpräsident Benjamin Netanjahu beschloss am Donnerstag, dass mehr Güter auf dem Landweg zu den 1,5 Millionen Palästinensern in den Gaza-Streifen gebracht werden dürfen. Die Seeblockade des Streifens soll jedoch nach Rundfunkangaben aufrechterhalten werden.

Das Büro Netanjahus teilte mit, es sei entschieden worden, »das System zu liberalisieren, nach dem zivile Güter nach Gaza gebracht werden dürfen«. Zudem sollte die Einfuhr von mehr Materialien für »zivile Projekte« erlaubt werden. Israel werde gleichzeitig bestehende Sicherheitsmaßnahmen fortsetzen, um den Schmuggel von Waffen und Kampfmitteln in das Palästinensergebiet zu verhindern. In den kommenden Tagen wolle das Sicherheitskabinett über weitere Schritte zur Umsetzung der neuen Politik ents...


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