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Agrarminister bläst zur Jagd

Waldschäden durch Verbiss und Schälungen als deutlich zu hoch eingeschätzt

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Landesregierung hat die Waldbesitzer ermahnt, ihre Pflichten bei der Vermeidung von Wildschäden zu erfüllen. Das gelte sowohl für Jagdgenossenschaften als auch für Eigenjagdbesitzer, sagte Agrarminister Jörg Vogelsänger (SPD). Es gibt bedeutende Verluste durch den Verbiss an jungen, neu gepflanzten Bäumen und durch das Schälen der Rinde älterer Bäume.

Grundeigentümer, die über eine eigene Jagd verfügen, haben es laut Vogelsänger »in der Hand, in ihrem Revier für eine angepasste Wilddichte zu sorgen«. Sie seien verantwortlich für das Aufstellen eines Abschussplanes wie auch für dessen Realisierung.

Obwohl die zuständigen Behörden von bedeutenden Wildschäden ausgehen, haben Waldbesitzer kaum Schäden gemeldet, fuhr Vogelsänger fort. Zwischen 2005 und 2008 seien es gerade einmal 38 Fälle mit einer Gesamtschadenshöhe von 41 500 Euro gewesen. Während die Waldflächen mit Verbissschäden laut Minister stark zugenommen haben, stabilisierten si...


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