In der Fremde

Ein Kölner besuchte seine alte Heimatstadt Sarajevo

  • Von Lutz Debus
  • Lesedauer: ca. 9.0 Min.
2010: Immer noch sind Einschusslöcher zu sehen.

Kölner würden sagen: »Dat is en echte Kölsche Jong!« Er feiert wie verrückt, wenn der 1. FC gewinnt, er leidet wie ein Hund, wenn der 1. FC verliert. Er spricht den Dialekt, der ein bisschen wie gegurgelt klingt. Er trinkt das obergärige Bier, das es fast nur in dieser Stadt gibt und genauso heißt wie der Dialekt der Stadt – Kölsch. Er arbeitet wie viele andere in dem großen Autowerk. Er ist vor Kurzem mit seiner Frau und den zwei Kindern in ein Häuschen ins Grüne gezogen, wohnt als Kölner in einem Dorf bei Köln. Aber es gibt noch eine andere Stadt in seinem Leben, seine Geburtsstadt, die Stadt seiner Kindheit. Sarajevo.

Eine Woche war Igor Pevic nun dort. Wegen der Beerdigung seiner Tante. Der 48-Jährige hatte sich nicht viel dabei gedacht. Mal wieder in die alte Heimat fahren. Die Familie treffen. Die anderen Tanten, die Onkel, die Neffen und Cousinen. Ein Besuch – mehr nicht. Davon will der große kräftige Mann erzählen, ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 1955 Wörter (11601 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.