Werbung

Schwere Kämpfe im Südosten der Türkei

Armee verfolgt PKK-Rebellen auch in Nordirak

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Ankara (AFP/ND). Am Wochenende tobten zwischen der türkischen Armee und kurdischen Rebellen die schwersten Kämpfe seit Jahren. Bei Angriffen und Anschlägen der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zwölf türkische Soldaten ums Leben, berichtete die Nachrichtenagentur Anadolu. Anschließenden Kämpfen und der Bombardierung kurdischer Stellungen in Irak fielen Dutzende PKK-Kämpfer zum Opfer.

Die Rebellen hatten in der Nacht zu Sonnabend einen Militärposten im äußerten Südosten der Türkei angegriffen. Die türkische Luftwaffe bombardierte zur Vergeltung PKK-Stellungen im Norden Iraks. In der Nacht zum Sonntag drangen türkische Soldaten darüber hinaus zehn Kilometer weit in Nordirak ein, teilte ein irakischer Sicherheitsvertreter mit.

»Wir werden unsere Einsätze auf alle türkischen Städte ausdehnen, wenn die Regierung ihre Angriffe gegen uns fortsetzt«, sagte PKK-Sprecher Ahmad Denis der Nachrichtenagentur AFP im nordirakischen Erbil. Die Türkei sei »nicht aufrichtig in der kurdischen Frage und will nicht friedlich damit umgehen«.

Ankaras Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan sprach von einem »feigen Angriff« auf das Militär, der nichts an seiner Entschlossenheit ändern werde, die PKK »bis zum Ende« zu bekämpfen. In einer Botschaft an die Führung der Armee schrieb er, die Türkei sei bereit, den Preis zu zahlen, um die Rebellen »auszulöschen«.

Im Konflikt zwischen dem türkischen Staat und kurdischen Rebellen sind seit 1984 nach Armeeangaben mehr als 45 000 Menschen ums Leben gekommen. Der Konflikt hat sich verschärft, seit der inhaftierte PKK-Chef Abdullah Öcalan Ende Mai seine Bemühungen um einen Dialog mit der Regierung für beendet erklärt hatte.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen