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Polizeigewalt nach Schülerdemo

Im Schulzentrum Glinde wurden mehrere Kinder und Jugendliche von Beamten verletzt

  • Von Birgit Gärtner
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Bundesweit gingen in den vergangenen Wochen Schülerinnen und Schüler auf die Straße, um gegen die Bildungsmisere zu demonstrieren. Auch im Schulzentrum im schleswig-holsteinischen Glinde, unter dessen Dach Gymnasium und Realschule vereinigt sind, wurde eine Bildungsstreik-Koordination gegründet. Sie führte die mehrere Aktionen durch, unter anderem eine Demonstration am 11. Juni 2010. In deren Verlauf wurden mehrere Schülerinnen und Schüler durch Polizeiübergriffe verletzt.

Polizeieinsatz im Schulzentrum Glinde

300 Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums Glinde gingen am 11. Juni 2010 auf die Straße, um für bessere Lernbedingungen zu demonstrieren. Sie wehrten sich etwa dagegen, dass Millionen Euro für die Neugestaltung des Marktplatzes ausgegeben werden, während es in den Schulen an allen Ecken und Enden an Geld fehlt. Nachdem der Demonstrationszug durch das Örtchen gezogen war, ging es zurück zum Schulzentrum.

Ob nun noch durch die Schulgebäude demonstriert werden sollte oder nicht, darüber herrschte unter den Beteiligten keine Einigkeit. Doch diese Entscheidung wurde den Schülern dann abgenommen: Vor der Schule wurde der Zug von Polizeibeamten mit Schäferhunden empfangen, die ihnen den Eingang in das Gebäude verwehrten – auch jenen Schülern, die gar nicht mehr protestieren wollten.

Hunde, Tritte, Pfefferspray

Demonstrationen durch die Schule hatte es in der Vergangenheit bereits gegeben. Diesmal ...


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