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»Oppositionsjugend« muckt auf

Jusos wollen SPD weiter links / Sascha Vogt neuer Bundesvorsitzender

  • Von Hans-Gerd Öfinger, Essen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Mit dem Anspruch, als »Oppositionsjugend« die Mutterpartei SPD auf einen deutlich linkeren Kurs zu bringen, ging am Sonntag in Essen der Bundeskongress der Jungsozialisten in der SPD zu Ende.

In seiner kämpferischen Rede kündigte der neue Bundesvorsitzende der Jusos Sascha Vogt den Schulterschluss mit Gewerkschaften und Jugendverbänden beim Aufbau einer starken Bewegung gegen die schwarz-gelbe Bundesregierung und gegen »das asozialste Sparpaket der Geschichte« an. Gleichzeitig setzte er sich kritisch mit der Mutterpartei auseinander. »Die Erneuerung der SPD ist kein Selbstläufer«, warnte Vogt. Dass sich in elf Regierungsjahren die Schere zwischen Arm und Reich immer mehr geöffnet habe, sei »eine Schande für die Sozialdemokratie«. Daher würden die Jusos »die SPD treiben, damit die Reform der Partei nicht in den Kinderschuhen stecken bleibt«. Vogt möchte Brücken zu Grünen und LINKEN bauen und dazu beitragen, »dass spätestens im Jahre 2013 Schwarz-Gelb mit den Stimmen von Rot-Rot-Grün abgewählt wird«.

Die SPD habe die »Spaltung zwischen Arm und Reich vertieft«, gab auch der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel selbstkritisch zu, der ...


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