Helge Buttkereit 24.06.2010 / Kultur
Politisches Buch

Hic Rhodus, hic salta!

Sozialismen – Entwicklungsmodelle von Lenin bis Nyerere

Es war Karl Marx, der den Revolutionären der Welt nach dem Ende der Pariser Kommune 1871 klar und deutlich ins Stammbuch geschrieben hat: »Proletarische Revolutionen ... kritisieren beständig sich selbst, unterbrechen sich fortwährend in ihrem eigenen Lauf, kommen auf das scheinbar vollbrachte zurück, um es wieder von neuem anzufangen, verhöhnen grausam-gründlich die Halbheiten, Schwächen und Erbärmlichkeiten ihrer ersten Versuche ... bis die Situation geschaffen ist, die jede Umkehr unmöglich macht und die Verhältnisse selbst rufen ›Hic Rhodus, hic salta – hier ist die Rose, hier tanze!‹.«

Erstmal an die Macht gekommen, haben die Revolutionäre des 20. Jahrhunderts viel zu selten nach dieser Maxime gehandelt. Und das setzt sich bis heute fort. Die Linke in Deutschland, Österreich und weltweit hat verschiedene Strategien entwickelt, sich nicht tiefgründig genug mit den Gründen des Scheiterns der realen Sozialismen zu...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: