Bei Krisen zahlt der Staat

Sorgenfreier Urlaub in Griechenland?

  • Von Anke Stefan, Athen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Am Mittwoch verhinderten Mitglieder der Kommunistischen Partei (KKE) und der ihr nahestehenden Gewerkschaft PAME in Piräus das Auslaufen der Fähren zu den Inseln der Ägäis. Hunderte Touristen waren von dem wilden Streik betroffen. Erst am Dienstag hatte die griechische Regierung zugesichert, ausländische Reisende zu entschädigen, denen der Urlaub durch Streiks oder Naturkatastrophen, etwa Waldbrände, vermiest wird. Im Krisenjahr 2010 sind die Buchungen in Griechenland um zehn Prozent zurückgegangen.

Die Krise hat auch Griechenlands Wirtschaftsbranche Nummer eins nicht unbeschadet gelassen: Um mindestens zehn Prozent blieben die Buchungen hinter denen des Vorjahres zurück, weiß der griechische Tourismusverband zu berichten. Im Ministerium für Kultur und Tourismus denkt man deswegen auch über ungewöhnliche Methoden nach, mehr ausländische Besucher ins Land zu locken.

Streik oder Vulkanasche?

Konkret will man die Mehrausgaben von wegen Naturkatastrophen oder Streiks im Lande Festgehaltenen übernehmen. »Wir garantieren, für Extrakosten für Unterbringung und Verpflegung jedes Besuchers aufzukommen, selbst wenn er wegen eines Vulkanausbruchs in Island festsitzt«, erklärte Kultur- und Tourismusminister Pavlos Geroulanos die Initiative.

Wahrscheinlich hat der Minister dabei weniger den Fall eines erneuten Ausbruchs des isländischen Vulkans im Sinn, sondern vielmehr die Auswirkungen der Streiks in der griechischen Bevölkerung. Denn die ist...

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