Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Totgesagte leben länger

Wuppertals Theater spielt weiter – noch

  • Von Dorothea Hülsmeier, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Finanznot der Kommunen bedroht auch die Existenz von Theatern in Deutschland. Bundesweite Empörung hat die angedrohte Schließung des Wuppertaler Schauspielhauses ausgelöst. Aber in Wuppertal (Nordrhein-Westfalen) wird weiter Theater gespielt. Alles nur ein Missverständnis?

Wuppertal. »Was, Sie spielen noch Theater?« Diese erstaunte Frage hat der Wuppertaler Schauspielintendant Christian von Treskow in jüngster Zeit öfter gehört. Wuppertal – das ist doch die Stadt, die wegen des riesigen Haushaltslochs ihr Schauspielhaus opfern will. Bundesweit wurde das Wuppertaler Theater zum Symbol der Folgen der kommunalen Finanzkrise für die Kultur. Mehrere tausend Theaterfans protestierten Ende März in Wuppertal gegen die drohende Schließung des Schauspielhauses und anderer deutscher Bühnen. Aber in Wuppertal wird weiter Theater gespielt. Elf Schauspiel- und acht Opernpremieren, darunter drei Uraufführungen, stehen auf dem ehrgeizigen Programm der beiden Spielstätten für die neue Spielzeit. Denn neben dem renovierungsbedürftigen Schauspielhaus, einem funktionalen 60er-Jahre Bau, leistet sich die Stadt auch ein stattliches Opernhaus, das bereits für 25 Millionen Euro sanie...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.