Kleinbetriebe unter einem Dach

Mitarbeiter der Hamburger Linksfraktion wählten Betriebsrat

  • Von Birgit Gärtner, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die LINKE ist die erste Partei in der BRD, in der die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abgeordneten das Recht auf innerbetriebliche Mitbestimmung durchgesetzt haben: In der Landtagsfraktion in Niedersachsen wurde der Anfang gemacht, Hessen zog nach. In Hamburg wurde vorige Woche ein Betriebsrat gewählt.

Auch bei der Bundestagsfraktion wurden die ersten konkreten Schritte in Richtung Interessenvertretung eingeleitet. Das ist allerdings trotz guten Willens ein schwieriges Unterfangen: Jedes Abgeordnetenbüro ist quasi ein eigenständiger Betrieb, und die »Kleinunternehmer« müssen zu einer Art »Arbeitgeberverband« zusammengefasst werden. Nicht nur juristisch gibt es viele Hürden zu überwinden …

»Jede Parlamentspartei besteht aus drei unterschiedlichen Strukturen«, erläuterte Ulrike Fürniß von ver.di Hamburg gegenüber ND. »Die Partei selbst, die Fraktion und die einzelnen Abgeordneten. Jede Partei, also der Apparat, ist ein Betrieb für sich, SPD, Grüne und LINKE haben Betriebsräte. Jede Fraktion ist auch ein eigenständiger Betrieb, und beispielsweise die Grün-Alternative-Liste (GAL) in Hamburg und auch DIE LINKE im Bundestag haben ebenfalls Betriebsräte. Die persönlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben jedoch jeweils einen eig...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 441 Wörter (3170 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.