Tod am Brocken

Rund um den höchsten Harzgipfel wird die Bergwacht immer wieder zu Noteinsätzen gerufen

  • Von Sabrina Gorges, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Viele Wanderer unterschätzen den Aufstieg zum 1142 Meter hohen Brocken. Sie bringen damit im Ernstfall sich und auch die ehrenamtlichen Helfer der Bergwacht in Lebensgefahr.

Wernigerode. Die Bergwacht hat an die Ausflügler und Wanderer zum Brocken appelliert, die Tücken des langen Weges auch im Sommer nicht zu unterschätzen. »Die Leute sind leichtsinnig mit dem Wetter, ihrer Ausrüstung und ihrer eigenen psychischen und physischen Verfassung«, sagte der Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Wernigerode, Erich Goedecke, der Nachrichtenagentur dpa. Viele seien leider beratungsresistent. So würden die Retter der Bergwacht immer wieder in prekäre Situationen gebracht. »Da riskieren sie auch das eigene Leben.« 20 Einsätze gab es für die ehrenamtlichen Katastrophenhelfer allein im Winter, 2009 seien es 50 gewesen.

Die Suggestion der Medien

»Es geht den Helfern teilweise an die Substanz, weil es vor allem nachts harte und...


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