Judith Butlers-Signale erhört

Transgenialer Christopher Street-Day erneuert Rassismus-Kritik an großem CSD

  • Von Lenny Reimann
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Als »das richtige Wort zur richtigen Zeit« haben die Organisatoren des »Transgenialen Christopher Street-Day« den Redebeitrag bezeichnet, mit der die international bekannte Philosophin und Gender-Theoretikerin Judith Butler am vergangenen Sonnabend die Ablehnung des »Zivilcourage«-Preises des großen Berliner Christopher Street-Day (CSD) begründete. Zudem warfen sie dessen Organisatoren vor, dass diesen auch nach der Kritik Butlers »an der Auseinandersetzung mit dem eigenen Rassismus nicht gelegen« sei.

Butler, die Literaturwissenschaft an der US-Universität Berkeley lehrt, hatte Teilen der Organisatoren des schrillen Umzuges Rassismus vorgeworfen und dazu aufgerufen, den kleineren »transgenialen CSD«, der am heutigen Samstag in Berlin-Neukölln startet, zu unterstützen.

Der »Transgeniale CSD«, zu dem vor allem Migrantengruppen und linke O...


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