Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Schwere Vorwürfe gegen Polizei

Berichte von Übergriffen bei Gipfel in Toronto

Berlin (ND). Nach Angaben der Sicherheitskräfte wurden am Rande des G8- und G20-Gipfels in Toronto mehr als 600 Demonstranten vorübergehend festgenommen. Im Anschluss an die Großdemonstration vom Sonnabend hatten Militante einige Fensterscheiben von Banken und Geschäften eingeworfen sowie ein Polizeiauto in Brand gesteckt. Teilnehmer der Proteste werfen der Polizei vor, dies zum Anlass genommen zu haben, in der Nacht und auch am kommenden Tag brutal gegen friedliche Aktionen vorgegangen zu sein. Entgegen den Polizeiangaben seien zahlreiche Demonstranten dabei verletzt worden. Beides ist auf Videoaufnahmen zu sehen, die im Internet veröffentlicht sind.

Die kanadische Polizei nutzte für den Gipfel geschaffene Sondervollmachten, Personen festzunehmen, die sich dem Zaun rund um das Tagungszentrum näherten. Darunter waren zehn Medienvertreter – etwa ein Journalist des britischen »Guardian« – und unbeteiligte Passanten. Augenzeugen berichten im Nachrichtenportal »Toronto Media Co-op«, sie hätten die Nacht in provisorischen Gefängnissen auf dem Gelände der früheren Toronto-Filmstudios in überfüllten Zellen oder Drahtkäfigen verbringen müssen, teilweise gefesselt, ohne Nahrung und Wasser.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln