Werbung

Schwere Vorwürfe gegen Polizei

Berichte von Übergriffen bei Gipfel in Toronto

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin (ND). Nach Angaben der Sicherheitskräfte wurden am Rande des G8- und G20-Gipfels in Toronto mehr als 600 Demonstranten vorübergehend festgenommen. Im Anschluss an die Großdemonstration vom Sonnabend hatten Militante einige Fensterscheiben von Banken und Geschäften eingeworfen sowie ein Polizeiauto in Brand gesteckt. Teilnehmer der Proteste werfen der Polizei vor, dies zum Anlass genommen zu haben, in der Nacht und auch am kommenden Tag brutal gegen friedliche Aktionen vorgegangen zu sein. Entgegen den Polizeiangaben seien zahlreiche Demonstranten dabei verletzt worden. Beides ist auf Videoaufnahmen zu sehen, die im Internet veröffentlicht sind.

Die kanadische Polizei nutzte für den Gipfel geschaffene Sondervollmachten, Personen festzunehmen, die sich dem Zaun rund um das Tagungszentrum näherten. Darunter waren zehn Medienvertreter – etwa ein Journalist des britischen »Guardian« – und unbeteiligte Passanten. Augenzeugen berichten im Nachrichtenportal »Toronto Media Co-op«, sie hätten die Nacht in provisorischen Gefängnissen auf dem Gelände der früheren Toronto-Filmstudios in überfüllten Zellen oder Drahtkäfigen verbringen müssen, teilweise gefesselt, ohne Nahrung und Wasser.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!