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G20 auf Merkel-Kurs

Finanzmarktreform erneut verschoben / Kritik von Aktionsgruppen

Von Dorothée Junkers und Martin Romanczyk (dpa), Toronto

Es war einer der teuersten Gipfel der Geschichte – aber mit mageren Ergebnissen. Das G20-Treffen in Toronto ging mit wohlklingenden Absichtsbekundungen zu Ende.

Kurswechsel der stärksten Volkswirtschaften der Erde: Bis 2013 wollen die mächtigsten Industrienationen ihre Haushaltsdefizite halbieren. Der Anteil der Schulden an der Wirtschaftsleistung soll sich möglichst verringern. Auf diese – wenn auch unverbindlichen – Ziele verständigten sich die Staats- und Regierungschefs der G20 im kanadischen Toronto.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sah die Finanzpolitik Deutschlands und Europas am Wochenende in Toronto bestätigt. »Ehrlich gesagt, ist es mehr, als ich erwartet habe.« Es sei eine Formel für »wachstumsfreundlichen Defizitabbau« gefunden worden, sagte sie. US-Präsident Barack Obama kündigte mittelfristig eine Wende in seiner Wirtschaftspolitik an. Die Amerikaner »können und wollen nicht länger den Weg der Welt zum ...


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