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Bundesversammlung zu Wahl des Staatsoberhaupts zusammengekommen

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Zur Wahl des neuen Bundespräsidenten entsenden CDU/CSU 496 Delegierte, die FDP schickt 148 Vertreter. Die SPD stellt 333 Wahlleute, die Grünen 129. Die Linke entsendet 124 Delegierte, hinzu kommen 14 Sonstige.
Berlin (dpa/ND) Hessens Ministerpräsident Roland Koch rechnet mit einem klaren Erfolg des Präsidentenkandidaten der Koalition, Christian Wulff (beide CDU). »Ich glaube fest daran, dass er im ersten Wahlgang gewählt wird«, sagte Koch am Mittwoch in Berlin vor dem Beginn der Bundespräsidentenwahl. Wenn es nicht im ersten Wahlgang klappe, sei dies Demokratie. Entscheidend sei, dass er am Ende gewählt werde.

FDP-Abweichler bleiben bei Entscheidung für Gauck

Die drei FDP-Abweichler aus Sachsen wollen bei der Bundesversammlung über alle Wahlgänge hinweg für Joachim Gauck stimmen. »Unsere Wahl ist keine taktische Überlegung. Ich will, dass Gauck Bundespräsident wird«, sagte der sächsische FDP-Chef Holger Zastrow der Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch vor der Abstimmung in Berlin. »Wir haben alle unsere politischen Wurzeln in der friedlichen Revolution. Das prägt ganz besonders«, begründete er seine Entscheidung

LINKE wählt Jochimsen

Die LINKE wird ihrer Kandidatin Luc Jochimsen ihre Stimmen geben. Die Parteivorsitzende Gesine Lötzsch und der Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi gehen nicht davon aus, dass ein zweiter Wahlgang nötig sein wird. Zumindest einen dritten Wahlgang werde es nicht mehr geben. Sollte es dennoch zu einem dritten Wahlgang kommen, werden »die Fraktionen der Koalition schon dafür sorgen, dass der Erfolg ihres Kandidaten nicht vom Stimmverhalten der Wahlfrauen und Wahlmänner der LINKE abhängt«, sagte der Fraktionsvorsitzende der LINKE Gregor Gysi dem Fernsehsender Phoenix.

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