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Spanisch

Mit viel Arbeit verabschiedete sich der SPD-Abgeordnete Peter Treichel in die parlamentarische Sommerpause: Er will die Berliner Landesverfassung und das Bezirksverwaltungsgesetz ins Spanische übersetzen. Anlass dafür ist seine Begegnung mit der mexikanischen Politikerlegende Porfirio Muñoz Ledo, der vergangene Woche den Gropiusbau besuchte, wo Mexiko derzeit mit Ausstellungen stark vertreten ist. Treichel und Ledo, der Ende der 80er Jahre als erster Oppositionspolitiker einen Sitz im mexikanischen Senat eroberte, kennen sich schon lange. Ende Juli wollen sie ihre Gespräche in Mexiko fortsetzen. Bis dahin möchte Treichel sein Übersetzungswerk vollenden, »eine Mordsaufgabe«. Aber der Ansporn ist groß, denn Ledo sieht die Berliner Verfassung auch als Vorbild für politische Reformen in Mexiko City. Einen Alcalde Gobernador, also Regierenden Bürgermeister, gibt es dort schon, der natürlich auch eine Übersetzung erhalten soll. Die besondere Beziehung Treichels zu Mexiko hat tiefe Ursachen: Er ist seit 16 Jahren mit einer Mexikanerin verheiratet. Und Spanisch lernte er auf den Straßen Managuas, bei der Verteidigung der Sandinistischen Revolution.

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Ein ziemlicher Zirkus entwickelt sich gerade um Gesundheits-, Umwelt- und Verbraucherschutzsenatorin Katrin Lompscher (LINKE). Die ist auch für Tierschutz zuständig und möchte deshalb keine Wildtiere mehr in der Manege sehen. Zirkusse, die solche mitführen, sollen in Berlin keine Standerlaubnis mehr erhalten. Worüber sich Krone & Co. natürlich tierisch aufregen. Dabei ist die Senatorin durchaus tierlieb. Besonders liebt sie Eulen, weshalb sie Patin einer – wenn auch ausgestopften – Eule im Naturkundemuseum ist. Und am Montag wird sie das 1500. Fördermitglied von Tierpark und Zoo und Schirmherrin der Dathe-Safari, die zum 100. Geburtstag des Tierparkgründers Ferienkindern angeboten wird. Als Mitglied des Fördervereins darf auch Lompscher je einmal im Monat an Führungen durch Zoo und Tierpark teilnehmen, wofür mindestens 30 Euro Jahresbeitrag fällig werden.

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