Mutige Gärtner und Fußballer

Bänder für Mut und Verständigung in der Potsdamer Staatskanzlei verliehen

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Ein Dönerimbiss brannte, Geschäfte von Vietnamesen wurden angegriffen, das Todesmarschmuseum im Belower Wald und schließlich auch Menschen. Zuletzt aber musste das Bündnis gegen Rechtsextremismus aus Wittstock und Umgebung glücklicherweise keine »Heldentaten« mehr vollbringen, freut sich Sprecherin Gisela Gusowsky-Bork. Neonazis hatten einmal ihren Sohn attackiert, als dieser einen dunkelhäutigen Freund besuchte. Es sei viel erreicht worden, doch man dürfe sich nicht zurücklehnen, warnt Bürgermeister Jörg Gehrmann. Am Freitag erhielt das Bündnis in der Potsdamer Staatskanzlei das Band für Mut und Verständigung.

Genauso geehrt wurde der FC Internationale Berlin, bei dem junge und alte Fußballer aus 38 Nationen trainieren. Zu ihren Spielen treten sie in Trikots an, die den Aufdruck »No racism« tragen. Dringend wünscht sich der Verein, endlich eine eigene Sportanlage im Bezirk Tempelhof-Sc...


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