Rotstift für blinde Schüler

Die Fichtenberg-Oberschule schlägt Alarm, weil sie bei der Integration von Blinden kürzen soll

Rainer Leppin erklärt den Schülern und Eltern das Dilemma moderat: Berlin habe einen Mehrbedarf an sozialpädagogischem Förderunterricht, aber der Senat wolle dafür nicht mehr Unterrichtsstunden bereitstellen. Neben den 1280 Lehrerstellen, die für die Sonderpädagogik landesweit zur Verfügung stehen, gibt es einen Dispositionspool, um das Missverhältnis zwischen den aus Sicht der Schulen für notwendig erachteten Fördermaßnahmen und vom Senat errechneten Stundenzuweisungen auszugleichen. Dieser Pool werde nun »gedeckelt«. Der Schulleiter der Fichtenberg-Oberschule in Steglitz verwendet diesen Fachjargon der Politik und erntet dafür in der Schulversammlung Kritik: Denn tatsächlich drohen dem Gymnasium, an dem Blinde und Sehende gemeinsam Abitur machen, im neuen Schuljahr anderthalb Lehrerstellen wegzufallen.

Für die Oberschule hätte das gravierende Einschränkungen zur Folge: Bislang sind in einer Integrationsklasse 26 Schüler, davon ein bis...

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