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Heizungen modernisieren

Bauherren-Schutzbund-Ratgeber

Nach wie vor wird Energie im Haushalt vorrangig für Heizung und Warmwasserbereitung verbraucht. Demzufolge liegen hier die größten Einsparpotenziale. Der neue Ratgeber des Bauherren-Schutzbundes bietet Entscheidungshilfen zur Heizungsmodernisierung. Zunächst wird nach der Wirtschaftlichkeit einer solchen Modernisierung gefragt. Als Faustformel gilt, dass ein Heizkessel nach 15 Jahren technisch überholt ist. Wird er ausgetauscht, können bis zu 30 Prozent Energie gespart werden.

Mit Blick auf Klimaschutz und Effizienz ist es sinnvoll, im Vorfeld auch die Gebäudehülle unter die Lupe zu nehmen. Welche Sanierungsmaßnahmen zu empfehlen sind, sollte eine Energieberatung klären.

Der Ratgeber gibt Hinweise zur gesetzlichen Verpflichtung einer Heizungsmodernisierung – geregelt nach der aktuellen Energieeinsparverordnung EnEV 2009 und der novellierten Bundesimmissionsschutzverordnung.

Erläutert wird, welche Heizungen Stand der Technik sind. Waren es in den 80er Jahren Heizkessel mit Niedertemperaturtechnik, so sind es heute Gas- und Ölbrennwertkessel, die im Vergleich zehn Prozent weniger Brennstoffe verbrauchen.

Grundsätzlich sollte bei Heizungsmodernisierung die Nutzung erneuerbarer Energien wie Biomasse, Sonnenenergie oder Erdwärme geprüft werden.

So können thermische Solaranlagen bis zu 60 Prozent der Energie für Brauchwassererwärmung und bis zu 15 Prozent des Gesamtheizungsbedarfs erzeugen. Holzpelletheizungen sind sowohl für die Heizungsunterstützung als auch die komplette Warmwasserbereitung und Wärmeversorgung einsetzbar. Sie arbeiten im Wesentlichen klimaneutral.

Auf die Vorteile und Einsatzmöglichkeiten von Wärmepumpen macht ein weiterer Abschnitt aufmerksam. Für bestehende Gebäude sind Luft/Wasser-Wärmpumpen geeignet, die als Energiequelle Raum- oder Außenluft nutzen. Allerdings erreichen diese nicht den Wirkungsgrad von Pumpen mit Erdsonden bei einem Neubau mit entsprechendem Grundstück.

Nicht vergessen werden sollte laut Ratgeber die Anlagenoptimierung. Der hydraulische Abgleich ist sowohl bei bestehenden als auch bei neuen Anlagen zu empfehlen. Zur Effizienzsteigerung trägt Nutzungsanpassung wie Nachtabsenkung und Optimierung von Vor- und Rücklauftemperaturen und Einstellungen bei. Der Ratgeber wird mit Hinweisen zur regelmäßigen Wartung der Anlagen ergänzt und gibt Infos zu möglichen Förderungen. www.bsb-ev.de

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