Gesundheitssystem im Umbruch

Von Beitragssatz bis Sozialausgleich – die Regierungspläne im Detail

Für die künftige Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) werden ab 2011 die Beiträge für die Versicherten angehoben. Auch die Arbeitgeber sind betroffen. Daneben wurden zahlreiche Sparmaßnahmen beschlossen, um das finanzielle Loch bei den Kassen im nächsten Jahr zu stopfen. Die Pläne der Bundesregierung im Einzelnen:

Beitragssatz: Angesichts des drohenden Defizits von zehn bis elf Milliarden Euro bei den gesetzlichen Krankenkassen im kommenden Jahr beschloss die Koalition, den Einheitsbeitragssatz ab dem 1. Januar 2011 von 14,9 auf 15,5 Prozent zu erhöhen. Das soll sechs Milliarden Euro erbringen. Der Arbeitgeberanteil soll bis mindestens 2013 bei 7,3 Prozent eingefroren werden.

Verwaltungskosten/Krankenhäuser/Arzneien: Die Verwaltungsausgaben dürfen bei den Kassen in den nächsten beiden Jahren im Vergleich zu 2010 nicht steigen. Das soll 300 Millionen Euro einsparen. Krankenhäusern werden Beschränkungen ihrer Ausgabensteigerung auferlegt, was 350 Millionen Euro bringen soll. Das Arzneimittelsparpaket, das am Freitag erstmals im Bundestag beraten wird, soll insgesamt zwei Milliarden Euro im Gesundheitssystem einsparen. Insgesamt s...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: