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Schiffbau weiter akut gefährdet

Keine Hilfe für die Werften vom Krisengipfel der Bundesregierung

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Die Bundesregierung will keine zusätzlichen Hilfen für den deutschen Schiffbau bereitstellen. Ein Sofortprogramm zur Rettung der maritimen Hochtechnologiebranche, wie es IG Metall und der Schiffbauverband VSM fordern, lehnt die Koalition ab.

Die IG Metall warnt vor einem drohenden Untergang der Werften: »Die Schiffbauindustrie ist durch die Krise in ihrer Existenz gefährdet«, sagte Heino Bade, maritimer Experte der IG Metall und des Europäischen Metallgewerkschaftsbundes. In Deutschland, aber auch in Frankreich, Italien oder Griechenland funkten Schiffbauer SOS. »Im vergangenen Jahr haben bereits 40 000 Kolleginnen und Kollegen ihren Arbeitsplatz auf europäischen Werften verloren. In diesem Jahr sind weitere 20 000 Beschäftigte von Arbeitslosigkeit bedroht«, warnt der Gewerkschafter.

Die Märkte, so die IG Metall, seien durch Wirtschaftskrise und einen Auftragsrückgang um rund 90 Prozent »faktisch zusammengebrochen«. Auch für 2010 und 2011 erwarten Branchenbeobachter keine Erholung. In einigen Bereichen wie beispielsweise dem Containerschiff...


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