Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Sauberer Kick

Alle 240 Dopingkontrollen bei der WM sind negativ – dennoch bleiben Zweifel

  • Von Arne Richter, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

John Fahey freute sich. Einen Fußball mit allen Unterschriften der südafrikanischen Nationalmannschaft bekam der Chef der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA vor dem WM-Auftakt am Kap vom Weltverband FIFA geschenkt. Das gute Stück soll im Hauptquartier der WADA in Montreal einen Ehrenplatz bekommen. Es ist noch nicht lange her, da machten sich FIFA und WADA keine Geschenke. Der Fußball tat sich schwer, die klarformulierten Leitlinien der obersten Dopingbekämpfer anzuerkennen. Das ist heute ganz anders. Die FIFA sieht sich als Vorreiter für einen dopingfreien Spitzensport und präsentiert bei jeder Gelegenheit ihre schon unwirklich positiv erscheinende Bilanz.

Auch bei der WM in Südafrika ist alles sauber. Die bis zu den Viertelfinalspielen genommenen 240 Turnierproben waren alle negativ. Bei jeder WM-Partie wurden je zwei Spieler pro Team mit Blut- und Urinproben kon...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.