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Akkorde im Hangar

Das Bebersee Musikfestival findet auf einem früheren Militärflugplatz im Osten Brandenburgs statt

  • Von Antje Rößler
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Am Anfang stand eine Idee des Pianisten Markus Groh: Er wollte einen Flugzeughangar, in dem einst sowjetische Kampfjets standen, zu einem akustisch vollwertigen Konzertsaal machen. 2001 nahm dieser Einfall erstmals Gestalt an – vom 10. bis 18. Juli findet das diesjährige Festival statt. Es ist Frédéryk Chopin und Robert Schumann gewidmet.

Einst ein Flugzeughangar: der Konzertsaal des Bebersee-Festivals

Schnurgerade führt die Betonpiste durch den Wald. Hier und da scheinen verfallene Baracken zwischen den Bäumen auf. Nach langen Kilometern erreicht man das riesige Rollfeld des früheren sowjetischen Militärflughafens Groß Dölln. Tief in der Schorfheide versteckt, war er in der DDR auf keiner Landkarte verzeichnet – dabei lebten hier während des Kalten Krieges bis zu 15 000 Soldaten. Heute dient einer der grasüberwachsenen Hangars als Konzertsaal für das Bebersee Festival.

An diesem ungewöhnlichen Ort finden nun vom 10. bis zum 18. Juli Kammermusikkonzerte statt. Gründer und künstlerischer Leiter des Bebersee Festivals ist der schwäbische, in Berlin lebende Pianist Markus Groh. Der 40-jährige veranstaltet seit zehn Jahren Konzerte in der Schorfheide.

Interaktiv für Kinder

»Mein Onkel erwarb hier Anfang der Neunziger ein altes Schulgebäude, das er sanierte«, erzählt Groh von den Ursprüngen des Festivals. »Mir gefiel die Landschaft ...


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