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IWF: Wirtschaft erholt sich

Washington/Hongkong (dpa/ND). Die Weltwirtschaft erholt sich 2010 kräftiger als zunächst erwartet. Der Internationale Währungsfonds korrigierte seine Wachstumsprognose für 2010 erneut nach oben, diesmal um 0,4 Punkte auf 4,6 Prozent. Bereits im April hatte er seine Schätzungen angehoben, zu Jahresbeginn lag der Wert noch bei 3,9 Prozent.

Angetrieben wird das Wachstum von aufstrebenden asiatischen Wirtschaftsmächten wie China und Indien, aber auch von Brasilien, heißt es im Wirtschaftsausblick des IWF, der am Donnerstag vorgelegt wurde. Bei den reichen Ländern legen Kanada und die USA am stärksten zu. Moderat fällt die Erholung dagegen in Deutschland aus, allerdings ein wenig besser als angenommen. Der Konjunkturauftrieb werde 2010 bei 1,4 Prozent liegen und damit um 0,2 Prozentpunkte höher als prognostiziert.

Für 2011 sehen die Ökonomen in Deutschland ein geringfügig nach unten korrigiertes Wachstum von 1,6 Prozent voraus, während es weltweit unverändert auf 4,3 Prozent geschätzt wird. Der Aufschwung steht aber laut IWF auf wackeligen Beinen. Vor allem die Schuldenkrise in den Eurostaaten und dadurch ausgelöste Turbulenzen an den Finanzmärkten trüben den positiven Ausblick.

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