Brosamen von Atomriesen

Bundestagsdebatte zur geplanten Brennelementesteuer

Obwohl sich alle Bundestagsfraktionen für die Einführung einer Brennelementesteuer aussprechen, sind sich Regierung und Opposition in dieser Frage alles andere als grün.

Die deutschen Atomkonzerne – die Energieriesen E.on, Vattenfall, RWE und EnBW – können sich über weitere »Windfall Profits« freuen. Im Zuge des Emissionshandels fallen für die Betreiber der 17 AKW nach Berechnungen des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft Extragewinne in Höhe von schlappen 3,4 Milliarden Euro vom Himmel. Und das funktioniert so: Der Großhandelspreis an der Strombörse richtet sich nach den Kosten des teuersten Großkraftwerks, üblicherweise eines Kohlekraftwerks. Eingepreist sind darin auch die Kosten der CO2-Verschmutzungsrechte, welche die Anlagenbetreiber für ihre Dreckschleudern benötigen. Die Konzerne erzielen dadurch höhere Preise aber auch für Atomstrom, obwohl für die AKW überhaupt keine CO2-Zertifikate benötigt werden.

Um diese »Windfall Profits« zu begrenzen, will die Bundesregierung im Rahmen ihres Sparpaketes eine neue Verbrauchsteuer auf die Spaltung von Kernbrennstoffen zur Stromerzeugung ei...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: