Die irdische Gier der Mönchsritter

Die Niederlage des Deutschen Ordens 1410 bei Grunwald

  • Von Gerhard Feldbauer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Am 15. Juli 1410 trafen bei Grunwald, das die Deutschen Tannenberg nannten, die Kreuzritter mit einem polnisch-litauischen Heer in einer Schlacht aufeinander, die als eine der bedeutendsten in die Geschichte des Mittelalters einging. Unter seinem Hochmeister Ullrich von Jungingen zählte das Ordensaufgebot etwa 15 000 Mann, die Streitmacht von König Jagiello II. und seinem verbündeten Heerführer, dem Großfürsten Witold von Litauen, 20 000. Die Kreuzritter waren jedoch an Kriegserfahrung überlegen und verfügten über eine große Zahl Geschütze.

Der polnische Regisseur Aleksander Ford hat in seinem Film »Die Kreuzritter« nach dem gleichnamigen Roman des Nobelpreisträgers Henryk Sienkiewicz darüber ein eindrucksvolles Gemälde gestaltet. Zunächst ist das Schlachtenglück den Kreuzrittern hold. Ihre Reiterei bringt die Reihen der Litauer ins Wanken. Inmitten des polnischen Karrees berennen sie erbittert das königliche Banner. Die Deutschen stimm...


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