Gabi Kotlenko 10.07.2010 / Reise

Mit Goethe und der Welt versöhnt an der Ilm entlang

Der Ilmtal-Radweg führt von Allzunah in den Höhen des Thüringer Waldes über Weimar bis hin an die Saale

Auf dem Weg von Weimar nach Denstedt, den Ort mit der berühmten Liszt-Orgel

»Die Gegend ist herrlich, herrlich ...«, schwärmte schon der alte Goethe von seinem Thüringen. Doch sicher ist er nie bei strömendem Regen durch das Land geradelt ... Doch er war immer ein bisschen mit dabei. Der Dichterfürst schrieb an seinen Freund Schiller über das Städtchen Ilmenau: »Ich war immer gern hier und bin es noch; ich glaube, es kommt von der Harmonie, in der hier alles steht.« Harmonisch beginnt auch unsere »Landpartie« auf dem Ilmtal-Radweg. Der startet eigentlich im Ort mit dem schönen Namen Allzunah. Aber wir schummeln ein bisschen und schwingen uns in Goethes Ilmenau auf die Räder. Schließlich wollen wir bis Weimar, und das ist schon noch ein Stückchen Weg. Doch graue Wolken verdrängen auf halbem Wege die Sonne und entladen bald eimerweise ihren Inhalt. Nun gut, also die letzten paar Kilometer pudelnass im Auto nach Weimar. Schade, gern wären wir weiter geradelt an der von Weiden und Erlen gesäumten Ilm, die sich flu...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: