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Attentat in eigentlich »gesäuberter« Region

Im Nordwesten Pakistans starben bei einem Sprengstoffanschlag mindestens 65 Menschen

  • Von Hilmar König
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Ein Selbstmordattentäter und eine vermutlich ferngezündete Autobombe haben im Nordwesten Pakistans mindestens 65 Menschen in den Tod gerissen. Durch den Anschlag auf einen belebten Markt in den Stammesgebieten an der Grenze zu Afghanistan wurden am Freitag zudem mindestens 104 Menschen verletzt, wie die Behörden mitteilten. Unter den Trümmern eingestürzter Gebäude wurden noch weitere Opfer befürchtet.

Mit einem neuerlichen Selbstmordanschlag haben islamistische Extremisten im Nordwesten Pakistans unter Beweis gestellt, dass sie trotz der seit Monaten anhaltenden Militäroffensive jederzeit zuschlagen können. Bei der Explosion einer Sprengstoffweste auf dem Marktplatz von Yakaghunt kamen nach Angaben lokaler Behörden mindestens 65 Menschen ums Leben, über 100 wurden verletzt.

Vor dem Büro des Regierungsagenten in Yakaghunt im Distrikt Mohmand der nordwestlichen Khyber-Pakhtunkhwa-Provinz hatte sich sich ein Motorradfahrer am Freitagmorgen in die Luft gesprengt.

Auf dem Marktplatz vor dem Gebäude war eine große Menschenmenge versammelt, denn die Behörden wollten nach einem Meeting Rollstühle an Bedürftige verteilen. Bei der Explosion des Sprengkörpers wurden das Büro, Geschäfte sowie ein Gefängnis zerstört bzw. beschädigt. 28 Gefangenen soll nach dem Anschlag die Flucht gelungen sein.

Einen Tag zuvor waren in Deutschland und Norwegen laut...


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